Sonnenstand im Jahresverlauf / 2. Jahreshälfte

Wann geht die Sonne auf und unter im Monat...

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Die Zeiten für den Sonnenaufgang und den Sonnenuntergang ändern sich im Laufe des Jahres ständig. So geht die Sonne jeden Tag zu einer anderen Zeit auf und am Abend wieder zu einer anderen Zeit unter. Kein Tag ist identisch mit dem vorherigen Tag. Aus diesem Grund lassen sich nur sehr pauschalisiert Aussagen darüber treffen, wann die Sonne in welchem Monat zu welcher Zeit auf- bzw. wieder untergeht. Zwar läßt sich aus der Position der Erde, der Drehung und der Position um die Sonne der erste sowie der letzte Sonnenstrahl berechnen. Doch diese Zeiten sind weltweit für alle Städte unterschiedlich. Problemlos kann man aber die Sonnendaten mit einem Tool berechnen.

Wer es ganz genau haben möchte, der sollte es wie die Hühner machen. Der Hahn kräht bei den ersten Sonnenstrahlen und abends gehen die Hühner bei Anbruch der Dämmerung ins Bett. Daher kommt auch der Bauernspruch: "Mit den Hühner aufstehen und zu Bett gehen." Für alle anderen gibt es hier eine pauschale und annähernde Übersicht.

Die Sonne im Juli

Endlich herrscht Hochsommer. Die Temperaturen steigen und die Sonne läßt sich in der Regel immer mehr und kräftiger am Himmel blicken. Zwar hatte die Sonne bereits im Juni ihren Höchststand, die große Wärme kommt aber erst im Juli und August. Daher sind diese beiden Monate auch in der Regel die heißesten Monate des Jahres. Das liegt daran, dass sich die Hitze staut und dann mit Verzögerung freigesetzt wird. Hinzu kommt, dass das Klima stark von den Westwinden geprägt ist und im Juli viel heiße Luft über den Atlantik nach Deutschland geweht wird.

Die Sonnenuntergänge sind meistens nach 21 Uhr. Je mehr sich der Monat dem Ende neigt, desto früher geht die Sonne unter. Ende Juli geht sie rund eine halbe Stunde früher unter als noch im Juni. Die Kulminationshöhe, also die maximale Höhe über dem Horizont zur Mittagszeit reduziert sich im Monat Juli, so dass die Tageslichtdauer wieder kürzer wird.

Die Sonne im August

Auch wenn die Temperaturen noch hochsommerlich warm sind, werden die Tage im August bereits wieder kürzer und die Nächte länger. Die Sonnenuntergänge werden immer früher - im Laufe des Monats verschieben sie sich um ungefähr eine Stunde. Die Erde umkreist in ihrer jährlichen Umlaufbahn die Sonne immer weiter, so dass sich die Kulminationshöhe weiter verringert. Das hat zur Folge, dass die Sonnenscheindauer bzw. Tageslichtsdauer abnimmt.

Die Tageslänge verringert sich um gut 1:45 Stunden. Sonnenaufgänge sind ca. 45 Minuten später als noch im Juli, Sonnenuntergänge sind zunehmend um 20:00 Uhr zu beobachten.

Die Sonne im September

Im September ist bereits der astronomische Herbstbeginn. Die Tageslichtdauer nimmt nun merklich ab, sie verkürzt sich um gut zwei Stunden. Mit etwas Wetterglück bescheren die Sonnenstrahlen noch einen goldenen Herbst mit wohlig warmen Tagen.

Die Sonne geht im September meistens erst nach sieben Uhr auf. Am Abend geht sie dann zum Monatsende hin immer früher unter. So ist der Sonnenuntergang Ende September bereits gegen 19:15 Uhr.

Die Sonne im Oktober

Im Oktober steht die nächste Zeitumstellung auf dem Plan. Die Uhren werden am letzten Sonntag im Monat von 3:00 Uhr auf 2:00 Uhr zurückgestellt. Dadurch geht die Sonne am Monatsende wieder etwas früher auf, nämlich um 7:00 Uhr. Bis zur Zeitumstellung ist der Sonnenaufgang meistens gegen 8:00 Uhr morgens.

Die Sonnenuntergänge sind vor der Zeitumstellung gegen 18:00 Uhr zu beobachten, verschieben sich aber immer weiter in den Spätnachmittag hinein. Nach der Zeitumstellung geht die Sonne im Oktober bereits gegen 17:00 Uhr unter.

Die Sonne im November

Im November verkürzen sich die Tage schnell während die Dunkelheit immer länger andauert. Innerhalb des Monats verliert die Tageslichtdauer fast 1,5 Stunden. Anfang des Monats ist es bereits gegen 6:00 Uhr am dämmern. Diese Zeitspanne verschiebt sich zum Monatsende hin um gute 45 Minuten, so dass es erst gegen 6:45 Uhr hell wird.

Auch am Abend geht die Sonne immer früher unter. Die durchschnittliche Zeit des Sonnenuntergangs ist zwischen 16:00 Uhr und 16:30 Uhr, die Abenddämmerung setzt immer früher ein.

Die Sonne im Dezember

Im Dezember ist Zeit für die Wintersonnenwende. Damit wird die Nacht vom 21. Dezember bzw. 22. Dezember die längste Nacht des Jahres, die Tageslichtdauer ist an diesem Tag am kürzesten. Die Kulminationshöhe der Sonne ist in diesem Monat am geringsten, so dass sich die Sonnenaufgänge immer weiter in den Tag verschieben. So geht die Sonne Anfang Dezember gegen 8:00 Uhr auf, im Laufe des Monats verschiebt sich der Sonnenaufgang auf bis zu 8:15 Uhr.

Die Sonnenuntergänge setzen in der Regel zwischen 15:45 Uhr und 16:30 Uhr ein.

Diese Aussagen sind pauschalisiert über mehrere Jahre. Sie sind als Richtwerte zu sehen und nicht als feste Zeiten.